Sonntag, 4. Januar 2015 - 17:20 Uhr

Die Kelten - Das neue Jahr begann am 31. Oktober

 

Samhain

Zum Beispiel werden in katholischen Regionen die "Ewigkeitskerzen" auf die Gräber gestellt, zum Zeichen der Verbundenheit mit den Verstorbenen. Die längste Nacht und die Rückkehr des Lichtes wird auf diese Traditionen zurückgeführt und am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende gefeiert. Das grosse Lichtfest der Mithras Religionen, welches vor allem im Mittelmeerraum um die Zeitenwende herum sehr verbreitet war, wurde ebenfalls an diesem Tag gefeiert. Das nordische Sonnenwendfest konnte aber scheinbar bis heute von den christlichen Religionen nicht unterdrückt werden und erfreut sich in manchen Gegenden noch grosser Beliebtheit. Auch wird der 24. Dezember als Geburtstag Christi auf die Rückkehr des Lichtes zurückgeführt und ist möglicherweise heidnischen Ursprungs vom Datum her.

Samhain  ist das erste der Hochfeste im neuheidnischen keltischen Jahreskreis, das ursprünglich in der Nacht des elften Vollmonds eines Jahres, aber auch zu Neumond gefeiert wurde.

Es ist das Fest, das nach dem keltischen Kalender auf den Winteranfang fiel. Die Annahme, es sei der keltische Jahresanfang, geht zurück auf John Rhys, der 1886 diese Theorie entwickelte. Es ist heute auf den britischen Inseln sowie im Neopaganismus als "keltisches Neujahr" weitverbreitet. Trotz ihrer großen Verbreitung ist ein Jahresanfang zu Beginn der dunklen Jahreszeit (und nicht zum Beginn der Wachstumszeit, wie in den vorcäsarischen meisten Kalendern[3]) weniger wahrscheinlich als eine Fehldeutung des Kalenders von Coligny und anderer Quellen, in denen samon, Mai, mit samhain, der erste Tag des giamon, November, in Verbindung gesetzt wurde; der Jahresbeginn wäre demnach Beltane.

Der Begriff Keltischer Jahreskreis bezeichnet eine im keltischen Neuheidentum gebräuchliche Konstruktion jahreszeitlicher Feste und Rituale.

Obwohl die einzelnen Feste des keltischen Jahreskreises teilweise historische Vorbilder in überlieferten volkstümlichen Bräuchen oder irischen Volksfesten haben, tritt der keltische Jahreskreis in seiner heutigen Form zuerst in der neo-druidischen Bewegung bei dem walisischen Dichter Edward Williams (bekannter unter dem Namen Iolo Morganwg ) auf. Von Morganwg stammen auch die walisischen Bezeichnungen der "Albane", die historisch nicht nachweisbar sind.

Im Widerspruch zum modernen keltischen Jahreskreis stehen sowohl die Berichte über die keltische Zeitrechnung bei Polybios und Strabo als auch der Kalender von Coligny. Es handelt sich somit um eine neuzeitliche neopagane Erfindung, die unter anderem von neuzeitlichen Druiden und Wicca übernommen worden ist.

Besondere keltische Heil- Kräuter von Samhain bis zur Wintersonnenwende

Da ist zunächst einmal der Kalmus, seine Zeit vom 24.10. bis 22.11.. Der Kalmus ist ein aufrechtes, starres Gewächs. So sagten die Kelten den Kalmus-Menschen große Willenstärke und die Fähigkeit, sich den größten Anforderungen ohne Murren zu stellen nach und die Bereitschaft, ihre Ansprüche zu Gunsten einer übergeordneten Sache zurückzustellen. Kalmus-Menschen sollen tiefgründig und schwer zu durchschauen sein und ihre Hingabe und Leidenschaft unerschöpflich.

Kalmustee - Zubereitung: einen Teelöffel Kalmuswurzeln fein hacken, mit einer Tasse kalten Wasser übergießen und zum Kochen bringen, einige Minuten kochen lassen, dann abseihen und mit Honig süßen. Wirkungen: Bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Appetitlosigkeit.

Die Brennessel vom 23.11. bis 21.12. - Wintersonnenwende

Genau wie bei den Brennesselpflanzen, welche brennende Hautreaktionen hervorrufen können, sind die Brenneseel-Menschen für ihre Offenheit bekannt, welche keine Rücksicht auf eventuelle "Fettnäpfchen" nimmt, in die mal Öfters getreten wird. Sie sind positiv gestimmt, lebenslustig und manchmal etwas flatterhaft. Zugeordnete Pflanzenkost: Brennesselsuppe. Zubereitung: Man nimmt einen Liter Gemüsebrühe, bringt diese zum Kochen und gibt eine Handvoll gesäuberte Brennesselblätter, zerkleinert hinzu, läßt das kurz ziehen und rührt dann etwas Sahne darunter. Gut für eine geregelte Verdauung.


Tags: Ritual Neujahrsfest Kelten Druiden Samhain Wintersonnenwende 

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