Dienstag, 29. Januar 2013 - 10:46 Uhr

Die Lüge der abrahamistisch monotheistischen Weltreligion

Jahwe der Alleinherrscher ist eine Erfindung des aus Ägypten vertriebenen Moses, welcher sich als Patriarch und als Gründer einer neuen Weltanschauung verstand und sich die alten Stadt- und Wettergötter zu Nutze machte, um sie unter der Bezeichnung Jahwe als Eingottentität einzuführen. Damit ihm auch alle damaligen Splittergruppen und Volksstämme ihm auch sein Märchen abbnahmen, behauptete er, das Jahwe ihm am Berg Sinai die Gesetzestafeln persönlich übermittelt hätte. Was defintiv nicht stimmt, weil es genau diese Gesetze schon in der ägyptischen Weltanschauung gab, mit welcher Moses vertraut war, da er lt. dem bibl. Buch Exodus eben von dort vertrieben worden ist.


Zu den Vatergöttern noch Folgendes:

• Die Bezeichnung der Allmächtige (griech. Pantokrator, lat. Omnipotens) drückt nicht aus, dass Gott alles kann, sondern dass wr der Herr der ganzen Welt ist. Die griechische Bezeichnung dient nicht nur zur Übersetzung von Schaddaj, sondern auch von Zebaoth 'die (himmlischen und irdischen) Heerscharen', im Alten Testament der Beiname des Bundesgottes. – Wer denkt heute beim Sprechen des Glaubensbekenntnisses daran, dass mit dem Allmächtigen eigentlich der Gott der Väter und der Bundesgott Israels gemeint ist?

• El Eljon, 'Gott der Höchste' ist ein alter Beiname Els und auch außerbiblisch (phönikisch) als Eliun bekannt. Der Name bekommt seine Bedeutung dadurch, dass dieser Gott in Salem = Jerusalem schon zur Zeit Abrahams verehrt wurde, [7] und zwar als Schöpfergott, so auch bei den Phönikiern. Die Ähnlichkeit dieses Gottes mit dem Gott der Väter erleichterte zur Zeit Davids und Salomos die Übernahme des uralten Heiligtums von Jerusalem.



• El Schaddaj, vielleicht ursprünglich der Name der Gottheit eines heiligen Berges, aber schon in vorchristlicher Zeit gedeutet als 'der allmächtige Gott'. Schaddaj, so nimmt man heute an, ist der Name eines der "Vätergottheiten" gewesen. Nach der Theorie der *Priesterschrift war das der Name, unter dem sich Jahwe den Vätern offenbart hatte, während er seinen Name Jahwe erst dem Mose mitgeteilt hatte. Sagt jedenfalls Moses, was noch gar nichts zu bedeuten hat, er musste alle splittergrupen hinter sich bringen und hat diesem Vatergott, welcher einer von Vielen war einfach einen Namen gegeben, der für Alle gelten sollte. Das war schlaue Taktik, mehr nicht.



Der Glaube an den Gott der Väter schloss nicht unbedingt den Glauben an andere Götter aus. Wir finden aber auch im *Heidentum die Erscheinung, dass sich jemand aus der Vielzahl der Götter einen besonderen Schutzgott auswählt und die übrigen Götter praktisch ignoriert. Wir täten dem Heidentum sicher auch Unrecht, wenn wir ihm unterstellten, es hätte behauptet, es gäbe so und so viel von einander unterschiedene Götter und keinen einzigen, allgemeinen Gott. Vielmehr dürfte es viele Heiden gegeben haben, die in den vielen Göttern eigentlich nur eine Verkörperung, Ausdrucksform der Gottheit an sich gesehen haben. Ob man nun die Gottheit selbst oder eine ihrer Erscheinungsformen besonders verehrt hat, kam auf dasselbe heraus. Es bestand aber allezeit die Gefahr, dass man die Gottheit mit ihrer Offenbarungsform, den Schöpfer mit dem Geschöpf verwechselte.

Die religionsgeschichtliche Leistung des Mose bestand nun darin, dass er erkannte, dass die verschiedenen Vätergötter im Grunde ein und derselbe Gott waren. Und es gelang ihm, Rivalitäten von vornherein auszuschalten, indem er diesem Gott einen Namen gab, eben des Gottes, an dessen Berg er im Land Midian berufen worden ist: Jahwe.

Dias Vorbild für die Anweisungen des angebliche Gottes waren nachweislich die damaligen Vasallenverträge, welche als göttlich, religiöse Anordnun umgedeutet wurden.

Vasallenvertrag:



Ich, König NN, habe dir, NN das Land X verliehen und dich zu meinem Minister gemacht, Ich beschwöre dich bei den Göttern X, Y, Z, …: Diene keinem anderen Herrn außer mir. Unterstütze nicht meine Feinde. Halte Frieden mit meinen anderen *Vasallen. Leiste mir Heerfolge…

Der Vertragstext wurde schriftlich aufgezeichnet, von beiden Vertragspartnern beschworen und durch ein besonderes Opfer besiegelt. Wurde der Vertrag gebrochen, so wurde die Urkunde vernichtet.

Religiöse Nachahmung des Vassalenvertrages von Moses:

Ähnlich schließt Mose einen Bund zwischen Jahwe und Israel: In den Zehn Geboten betont Jahwe seine Vorleistungen (Befreiung aus Ägypten) und legt Israel verschiedene Pflichten auf, unter anderem, keinen anderen Gott als ihn zu verehren. Der Vertragstext wird auf zwei Steintafeln geschrieben und durch ein Opfer besiegelt. [12] Nach dem Bruch des Bundes (Verstoß gegen das Bilderverbot bei der Herstellung des Goldenen Kalbs) zerbricht Mose die Tafeln. Der Bund muss erneuert und es müssen neue Tafeln hergestellt werden.

 

http://www.theologie-systematisch.de/gotteslehre/2/assmann.htm




Ähnlich müssen wir uns die Religion der Väter vorstellen. Der Gott, der sich dem Stammvater offenbart hatte und mit dem Stammesführer in Verbindung stand, war eine solche Verkörperung der Gottheit an sich und machte andere Offenbarungen eigentlich überflüssig. Da hier der Gott außerdem einer bestimmten Gruppe und nicht einem bestimmten Heiligtum verbunden war, war es für das einzelne Gruppenmitglied völlig klar, welchen Gott es zu verehren hatte; eine Konkurrenz der Götter und der Heiligtümer war hier von vornherein ausgeschlossen.

Also alles nur ein fein durchdachtes Konstrukt, um sich Macht und Vorherrschaft zu sichern.{#emotions_dlg.devil}




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