Samstag, 15. Dezember 2012 - 15:58 Uhr

Wintersonnenwende - Bedeutung

Wie wichtig die Sonnenwenden an sich sind, das weiß fast Niemand und hält sie meistens für Aberglaube. Die früheren Völker wußten um deren Bedeutng und richteten sich danach, sie waren in diesem Sinn keine Heiden, sondern lebten im Rythmus der Gezeiten und im natürlichen Wechsel der Jahresabschnitte. Das dieses natürliche empfinden in viele Religionen eingebunden wurde zeigt eigentlich, das diese, obwohl sie es als Aberglaube abtun, ohne dieses Wissen ihre religiösen Botschaften gar nicht vermitteln könnten. So wird z.B. der germanische Lichtgott mit der Wintersonnenwende in Verbindung gebracht was in Analogie zur Geburt Christi als das Licht der Welt verstanden werden kann. Es handelt sich dabei eigentlich um die geburt des Lichtes durch die Sonne, welche übver den Horizont wieder beginnt hochzusteigen, so das dadurch die Tage wieder länger und die Nächte wieder kürzer werden. Diese Neu-Geburt beginnt am 21. Dezember und endet am 25. Dezember jeden Jahres. Oder z..B.  der römische Gott Appollon, er wurde zur Zeit der Wintersonnenwende in einer Höhle auf der Insel Delos als Sohn des Gottvater Zeus und der Göttin Leto ebenfalls als Hoffnungs- und Lichtträger geboren. Man sieht also, die Geschichten und Legenden ähneln sich und es geht dabei immer um ein und das Selbe, um neue Hoffnung nach Zeiten der Dunkelheit. Keltische und germanische Einflüsse kann man noch heute bei den skandinavischen Jul-Feiern erkennen, welche sich ebenfalls auf die Geburt des Lichtes z.B. mit dem Julkranz am 21. - 25. Dezember vorbereiten. Es geht also sowohl im Heidentum als auch bei den christlichen Religionen um die gleiche Sache, das Licht, welches zu dieser Zeit als Licht der Hoffnung symbolisch zur Gottheit wird.

 

Geologische Bedeutung:

Eine Sonnenwende oder Sonnwende (lateinisch Solstitium, griechisch ἡλιοστάσιον Heliostásion ‚Stillstand der Sonne‘) findet zweimal im Jahr statt. Zur Wintersonnenwende – auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember – erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont, während der Sommersonnenwende am 21. Juni (an Orten nördlich des nördlichen Wendekreises) ihren mittäglichen Höchststand über dem Horizont. Auf der Südhalbkugel sind die Verhältnisse umgekehrt, während des dortigen Winters ist auf der Nordhalbkugel Sommer.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende

 

 

 


Tags: Lichtgott Heiden Geburt. Dunkelheit Dezember Christus Christi Baldur Aberglaube 

4487 Views

0 Kommentare