Entstehung der Welt durch Naturbewusstsein

In einem schöpferischen Universum sind lineare- u. chronologische Zeitabläufe an die vierdimensionale Wahrnehmung von Gehirnen gebunden, welche im nichtzeitlichen Raum virtueller Formen u. Ideen unvergänglich sind.

 

Entstehung der Welt durch NaturbewusstseinWie wissenschaftlich unten dargestellt wird, ist Zeit endlich im Raum-Zeitgefüge, während  der Raum unendlich und nicht zeitlich ist. Das in einem zeitlosen unendlichen Raum etwas ist, setzt voraus, das in ihm ein nichtzeitliches Bewusstsein existiert, welches Voraussetzung für Materie birgt. Das wiederum macht erforderlich, das in ihm virtuelle Geschehnisse, Handlungen, Formen, Farben und Notwendigkeiten enthalten sein müssen, welche eine Natur hervorbringen, die sinnliche Erfahrungen ermöglicht. Das es sich hier um ein zeitloses Bewusstsein handeln muß klingt logisch und das es vor der Schöpfung stehen muß ebenso. Da die empirische Wissenschaft sich Bewusstsein nicht als Gegenstand von Forschung und wissenschaftlichen Erklärungen hernimmt, liegt daran, das Bewusstsein mit wissenschaftlichen Methoden nicht erklärbar ist. Was deshalb nicht bedeuten muß, das dieses Bewusstsein nicht existiert oder nur an Gehirne gebunden sein muß. Es gibt allerdings Forschungsbereiche für dieses Thema vor allem in den USA und England. Wo bisher festgehalten wurde, das z. B. durch Nah-Toderlebnisse, extreme Meditation und auch durch Drogen, eine Unabhängigkeit von körperlich-sinnlicher Wahrnehmung stattfinden kann und Bewusstsein unabhängig davon Wahrnehmung besitzt, welche sich dann aber nicht mehr nur auf die Selbstwahrnehmung in der individuellen Umwelt bezieht, sondern die Grenzen zwischen Einzelwesen, Umwelt und Geschehen verblassen. Das heißt, das Individuum nimmt Gedanken, Handlungen, Vorgänge und  kollektiver Wirklichkeiten wahr ohne gleich zu erkennen, das es nicht mehr individuell ist. Nachfolgend sind Beispiele hierfür aufgeführt und können den Leser, wenn gewünscht, dahin führen, darüber nachzudenken, inwieweit und ob, dieser Denkansatz nachvollziehbar ist.

 

Die auf der Seite liegende Acht ist das Symbol  der Unendlichkeit

Der Begriff Unendlichkeit bezeichnet die Negation bzw. Aufhebung von Endlichkeit, weniger präzise auch deren „Gegenteil“. Sein mathematisches Symbol ist . Das Unendliche – im Sinne von: das Nichtendliche – ist der direkten menschlichen Erfahrung unzugänglich und am ehesten mit dem Begriff der unbegrenzten Weite zu assoziieren.

Unsterblichkeit ist das Konzept, das zeitlich unbegrenztes Leben in physischer oder spiritueller Form ermöglicht.

  • Der Glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod, in welches die unsterbliche Seele nach dem Tod des Körpers übergehen soll, ist ein zentrales Element der Weltreligionen. Das Konzept ist verwandt mit der Position des philosophischen Dualismus.
  • Im Sprachgebrauch wird das Schaffen eines Menschen als eine Möglichkeit gesehen, Unsterblichkeit zu erlangen. In Bildern, Kompositionen oder literarischen Werken, die die Lebzeit des Erschaffers überdauern, können seine Werte und sein Wesen bis zu einem gewissen Grad erhalten bleiben.
  • Wenn die Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik zutreffend wäre, könnte darüber eine Art Unsterblichkeit erlangt werden. Die Interpretation besagt, dass die Wellenfunktion des Quantensystems niemals kollabiert, sondern stattdessen alle Möglichkeiten in eigenständigen Universen manifestiert sind. Dadurch gäbe es wahrscheinlich immer ein Universum, in dem das betrachtete Wesen noch am Leben ist. Hierzu die holarchische Quantenwelt im erschaffenden Weltenbewusstsein. Nach dem in einem vorgestellten, in vier gleiche Teile  eingeteiltem Quadranten, jeweils die im zugedachten Entwicklungsholarchien unentwegt schöpferisch tätig sind.  Dieser Quadrant ist im Kreis, sprich Naturbewusstsein eingebettet und dieses im Umkreis (Ideon - Allbewusstsein).
  • Entstehung der Welt durch Naturbewusstsein

 

Emotionale, kognitive und moralische Entwicklung findet im oberen linken Quadranten statt.

Die Entwicklung von Kulturen bezieht sich auf den unteren linken Quadranten.

Die Entwicklung von Körper und Gehirn (phylogenetisch und ontogenetisch) findet im oberen rechten Quadranten statt.

Die Entwicklung von gesellschaftlichen Organisationsformen liegt im unteren rechten Quadranten, z.B. von Jägern und Sammlern über Gartenbau, Ackerbau, Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft.

 

Beispiel: Das Holon „Deutschland“ (politisch) besteht aus den Subholons seiner Bundesländer und bildet gemeinsam mit anderen Staaten das Supraholon „EU“. Das Holon „Nervenzelle“ besteht aus den Subholons „Moleküle“ und deren Subholons „Atome“ und kann gemeinsam mit anderen Zellen das Supraholon „Gehirn“ bilden.

 

"Integrales Denken ist nicht länger Luxus. Integrales Denken ist zwingend erforderlich für unser Überleben“ - Ken Wilber, August 2009

 

Im Integralen Forum sind wir überzeugt, dass Integrales Denken und Handeln, wie es von Ken Wilber beschrieben wird, essenzielle Antworten auf die Herausforderung unserer Zeit zu bieten hat. Als neue Bewusstseinsstruktur hat sie das Potential viele Felder wie Politik, Bildung, Ökologie, Wirtschaft, Medizin, u.a. zu revolutionieren.

 

Integrales Forum - Ken Wilber

 

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