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Die Welt, wie wir sie zu sehen gewohnt sind ist nicht das Ganze, wir sehen dass, was wir sehen sollen, was uns beigebracht wurde. Als wir geboren wurden und die nächsten 4 Jahre danach zeigte sich uns die Welt von ihrer wahren Seite, doch man hat sie uns weggenommen und zerstört.

 

Wir brauchen ein Herz für Natur u. Umwelt - Blog

Zahlreiche Wissenschaftler und Forscher untersuchten das Phänomen des Schamanismus wissenschaftlich. Der amerikanische Anthropologe Prof. Michael Harner untersuchte einige schamanische Kulturen vor allem in Nordamerika und formulierte daraus Anfang der Achtziger Jahre das Konzept des Core-Schamanismus. Dabei handelt es sich um einen Satz von Kerntechniken, die in vielen schamanischen Traditionen Nordamerikas in unterschiedlicher Ausgestaltung angewendet werden. Auf dieser Basis wurde ein weiterer möglicher kulturunabhängiger Weg zur schamanischen Erfahrung entwickelt, der von Menschen der modernen Welt gegangen werden kann. Die von Harner gegründete Foundation for Shamanic Studies (FSS) widmet sich der weltweiten Bewahrung, der weiteren Erforschung und Lehre dieses schamanischen Konzeptes..

 

  • Imagination und schamanische Reise: In westlichen Diskursen wird der Begriff der Imagination zwar oft benutzt, um außergewöhnliche Dinge, die geschehen, zu negieren. Gerade die Vorstellungskraft aber wird benötigt, um den spirituellen Welten näher zu kommen. Im Neoschamanismus wird die Imagination, die nicht nur das Sehen, sondern alle Sinne miteinbezieht, als Informationsquelle genutzt, um die nicht alltägliche Realität zu einem Teil des Lebens zu machen. Die schamanische Reise beginnt – begleitet von Trommeln und Rasseln – durch die Visualisierung von Orten, welche dadurch zu konkreten Welten werden, in die der Neoschamane eintreten kann. In vielen Kursen werden diese Imaginationen später in einer Erzählung wiedergegeben, durch welche sie zu tatsächlich Erlebtem werden, wodurch sie in den persönlichen Erfahrungsschatz eingehen und transformative Kraft erhalten.
  • Heilen: Aufgabe des Schamanen ist nicht nur die Erfahrung des Selbst, sondern vor allem das Heilen von Kranken. Voraussetzung dafür ist, verloren gegangene Kraftpunkte wiederzufinden und zurückzubringen, um das Energiegleichgewicht wiederherzustellen.

        
Im Wesentlichen ist Schamanismus dazu geeignet, den in unserer hektischen und oft etwas oberflächlichen Welt verloren gegangenen Bezug zu unserem eigenen inneren Wesen und zum Ursprung des Seins zurück zu gewinnen. Der Nutzen für die Person, welche sich darauf einzulassen imstande ist der, dass eine neue innere Stärke und Ausgeglichenheit an die Stelle von Zerrissenheit  oder Orientierungslosigkeit tritt. Ein Zusatzeffekt ist zusätzlich der, dass vor allem das meist angeschlagene Immunsystem wieder besser arbeitet und in den meisten Fällen immer wieder auftretende Anfälligkeiten für Infektionen weitgehendst in den Hintergrund treten.
Die meisten Krankheiten sind durch Abkehr von der Natur entstanden, von der Natur in uns selbst, und von jener in welcher wir existieren. Natur ist für Viele nur ein Bild, ein Panorama oder Dekoration. Das Verständnis für Zusammenhänge in unserem Leben, welche natürlichen Ursprungs sind, werden oft nicht wahrgenommen oder ganz einfach verdrängt. Doch Heilung kann erst dann erfolgen, wenn diese Zusammenhänge wieder in unser Leben integriert werden.