Man sieht, wie auf der Seite Horus-Arcanum beschrieben, das Horus (Erdgeist), Aquarius
(Aeon) und Zeitgeist (Uranus) ihre scheinbar übergeordnete Bedeutung hinsichtlich der
Tatsache verlieren, dass sie nur ein kleiner Teil von darüber liegenden höheren zyklischen
Zeitdimensionen sind, zu welchen das menschliche Bewusstsein fast nie einen direkten
Zugang besitzt und  eher durch Bilder, Vorstellungen, Fantasie oder Traum damit in Ver-
bindung steht. Diese nächst höhere Dimension (Yuga) erstreckt sich über einen Entwick-
lungszeitraum von 360.000 Erdenjahren an dessen Anfang der Übergang vom Tier zum
Menschen stand  und an dessen Ende (Dämmerung), das diffuse Zwielicht des Kali Yuga
den Weg ins Licht zum Krita Yuga (goldenes Zeitalter) noch nicht erkennen lässt. Dieses
Zwielicht dauert nach den Yuga-Theorien noch 104 Jahre und mündet 2113  im Krita
Yuga, dieses dauert wieder 360.000 Erdenjahre (1.000 göttliche Jahre) und wird abge-
löst vom Treta Yuga, das nach wiederum 360.000 Erdenjahren vom Dvarupa Yuga abge-
gelöst wird. Alle einzelnen erdgeschichtlichen Yugas unterliegen in 4 Teildimensionen
dem nächst höheren Aspekt des nächst grösseren Yugas (Mahayuga), Entwicklungs-
zeitraum 4.320.000 Erdenjahre. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, soll die Sonne
unser Zentralgestirn in ca. 4,8 Milliarden Jahren erschöpft sein, was sich in etwa mit den Yuga-
theorien, (wenn alle Yugas durchlaufen sind), deckt. Das heisst, nach dem zyklischen Gesetz der ewigen Wiederkehr, endet
unser Sonnensystem in einem letzten Kali Yuga (Dämmerung, Zwielicht, Finsternis).

Das wirft die existenzielle Frage auf, wo werden wir  s e i n  ?  - Werden wir in einem
neuen Yuga erwachen unter einer neuen Sonne ?  Die Wahrscheinlichkeit ist hierfür ge-
geben, da alles was ist auf anderen Ebenen, in anderen Zeitdimensionen wiedergeboren wird.

Greifen wir nach der Theorie vom goldenen Zeitalter, wie nach dem letzten Strohhalm als
Rettung, kann diese kommende Welt sowohl hier sein, als auch anderswo. Aber reichen
102 Jahre aus, um das Sonnensystem zu verlassen und müssen wir das überhaupt ?
Wo ist die Gefahr der Zerstörung am grössten, auf der Erde oder im Sonnensystem
selbst ? Die Erde ist in Gefahr, das wissen wir bereits und das wird uns immer wieder
klar gemacht. Kann menschliches Bewusstsein verschwinden ? Nein kann es nicht. Wir
wissen ganz tief in uns, dass wir eine Erinnerung an Etwas haben, das es hier auf dem
Planeten nicht gibt. Wir sehnen uns nach einem Himmel, den wir über uns hier nicht sehen.
Wir wissen um Etwas, das da draussen im All nicht existiert ? Oder hat es irgendwann exis-
tiert und ist nicht mehr ? Wir erinnern uns an einen überirdisch schönen Ort . Aber es gibt
ihn nicht. Lediglich in unserer Vorstellung und unseren Träumen gestatten wir uns, diesen
Ort aufzusuchen. Diese Erinnerung ist die Rettung, denn in dieser Erinnerung verbirgt sich
auch das Wissen um ein Ende, das wir so nicht erleben wollen. Das heisst, wir sind die
Schöpfer aller möglichen Realitäten und das ist die grosse Chance des Menschen.

Das wäre der Weg nach Atlantis, wenn diese Chance ergriffen und umgesetzt werden
würde. Das Ergebnis könnte eine wirklich gerechte Welt sein, in der jedes Lebewesen
seiner Natur und seines Wesens nach Entwicklung erfährt und nicht nur einige Wenige
die einem wie auch immer gearteten Zeitgeist der allgemeinen Weltsicht entsprechend,
Förderung erhält. Da aber aus astrologischer Sicht die häufige Rückwärtsbewegung der Planeten eher dafür spricht, dass sich die bewusstseinsmässige Entwicklung permanent verzögert, das heisst, die Wirklichkeit (Natur und Kosmos), werden mit allen Konsequenzen verspätet wahrgenommen. Die Realität, welche darauf entsteht, ist oft nicht mehr korrigierbar. Ein möglicher, philosophischer Erklärungsansatz, warum die Wirklichkeit nicht unmittelbar erkannt wird.

Die Gefahr, dass so der Weg nach Atlantis (perfekte Welt), versperrt bleibt, ist sehr wahrscheinlich. Oder wird eine bisher uns unbekannte Naturkraft das Sschlimmste doch noch verhindern ?

 

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/physiker-suchen-im-zentrum-der-milchstrasse-nach-fuenfter-naturkraft20170531/

Die Weltuntergangszenarien aber, welche auf apokalyptische Ereignisse hinweisen und
sich allein auf die Offenbarung des Johannes in der Bibel beziehen, sind nach menschlichem Verständnis, nicht als Szenarien von kollektiven Untergängen zu bewerten, sondern als Verständnis, individueller und spiritueller Erkenntnisse, (Gnosis) und beruhen auf Antiken Mythologien, in welchen diese Erkenntnisse teilweise als Legenden verschlüsselt der Welt mitgeteilt werden.