Seit tausenden von Jahren kommen im Frühling die grönländischen Sattelrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu bekommen. Gleichzeitig zieht dieses Ereignis Arbeiter einiger weniger Fischerei-Großunternehmen aufs Eis. Zehntausende der liebenswürdigen Tiere werden grausam erschlagen oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen zu können. Zumeist werden die Robbenbabys unter 3 Lebensmonaten geschlachtet. Zu dieser Zeit haben sie noch keine feste Nahrung zu sich genommen oder gar schwimmen gelernt, um flüchten zu können. Einige Tiere werden angeschossen, können ins Wasser fliehen und verbluten dort. In der Regel werden die Tiere jedoch von den Robbenjägern erschlagen, doch auch das gelingt nicht immer. Die Jäger zertrümmern ihre Augen, Wangen oder Mund und ziehen sie dann an Schiffshaken über das Eis und häuten sie häufig sogar bei lebendigem Leib.
http://www.peta.de/web/robbenmassaker.3141.html

Noch immer glauben viele Menschen, dass Wale bereits seit 1986 durch das internationale Walfangverbot geschützt sind und nicht mehr gejagt werden. Doch leider entspricht dies nicht der Realität. Trotz des Verbotes wurden seitdem mehr als 30.000 Wale getötet, viele von ihnen unter dem Deckmantel des so genannten "wissenschaftlichen Walfang".

Japan begründet seine Jagd mit wissenschaftlicher Walforschung und nutzen hierfür ein Schlupfloch der Internationalen Walfang-Konvention, das erlaubt, Wale für wissenschaftliche Zwecke zu töten. Das Walfleisch aus diesem Walfangprogrammen wird jedoch in Supermärkten und Restaurants verkauft.

Die deutlichste Aussage über die wahren Motive, die hinter dem Walfang stehen, kam jedoch vom hochrangigen Regierungsbeamten Masyuki Komatsu. Er bezeichnete Wale als „die Kakerlaken der Meere“ und pries Walprodukte wie zum Beispiel Walspeck-Eiscreme und Walburger an.

Island und Norwegen ignorieren ganz offen das Walfangverbot und betreiben kommerziellen Walfang.

Unnötige Grausamkeit und Schmerzen
Einige Wale leben noch bis zu einer Stunde, nachdem sie von der Sprengkopf-Harpune durchbohrt wurden, die angeblich den sofortigen Tod bringen soll. Andere Wale werden von Gewehrkugeln durchsiebt.
http://www.ifaw.org/ifaw_germany/join_campaigns/protecting_whales_around_the_world/at_risk_the_worlds_forum_for_whales/index.php

Robbenpelze: Unnötiger Luxus


"Wir näherten uns einem Berg von toten Robben, den die Jäger zurückgelassen hatten. Die warmen Kadaver dampften noch. Niemand sprach. Ein paar Meter entfernt lag ein Jungtier, das sein weißes Babyfell noch nicht verloren hatte. Es hob seinen Kopf und stieß leise, klagende Schreie aus."  (IFAW vor Ort -Augenzeugenbericht)

Wenn die Jäger auf Robbenjagd gehen, kommen sie mit einer wahren Armee von Booten, Schneemobilen und sogar mit einem Helikopter. Die Schneemobile werden auf das Eis gehoben, damit die Jäger leichter an die Gruppen von Jungtieren herankommen. Nachdem die Robben gehäutet und ihre Fettschicht entfernt wurde, werden die Kadaver auf einem Haufen geworfen und auf dem Eis zurückgelassen. Die frischen Robbenfelle werden von den Jägern auf Schlitten gepackt, und mit Motorschlitten zu den Booten transportiert.
 
Robben werden hauptsächlich wegen ihres Fells gejagt. Zusätzlich wird aus ihrem Körperfett Öl gewonnen, das zu Omega-3-Produkten verarbeitet wird. In Asien gelten auch Robbenpenisse als Aphrodisiaka und finden hier einen Absatzmarkt. Der größte Teil des Fleisches wird jedoch nicht genutzt.
www.ifaw.org/ifaw_germany/join_campaigns/save_baby_seals_end_the_seal_hunt/government_subsidized_cruelty/seal_pelts_an_unnecessary_luxury.php

Er sieht süß aus, ist knuddelig und tapsig. Er fiept leise, wedelt mit dem Schwanz und läuft auf Sie zu. Wer könnte da widerstehen? 
Aber: Möglicherweise unterstützen Sie tierquälerische Machenschaften, wenn Sie den kleinen Welpen mitnehmen.

Denn: Viele Welpen werden produziert wie ein Massenartikel! Ihre Mütter leben unter erbärmlichsten Bedingungen. Angekettet fristen sie ihre Tage in dreckigen Ställen. Häufig sind das dunkle Kellerlöcher oder Bretterverschläge ohne ausreichenden Schutz vor schlechtem Wetter. Unter diesen Bedingungen werden sie gezwungen ständig neue Welpen zu gebären.

Die Welpen werden zu früh von ihren Müttern getrennt und sind somit weder ausreichend durch die Muttermilch immunisiert, noch artgerecht sozialisiert. Die Gehege bilden eine eintönige Umwelt, dadurch haben die Welpen kaum eine Möglichkeit, sich zu einem ausgeglichenen und gesunden Hund zu entwickeln.

Die meisten Hundefabriken befinden sich in osteuropäischen Ländern. Jedes Jahr werden unzählige Welpen illegal aus dem Ausland nach www.ifaw.org/ifaw_germany/join_campaigns/help_dogs_and_cats/illegaler_welpenhandel/index.phpDeutschland importiert! 

 

 

Der illegale Handel mit Wildtieren bringt jedes Jahr weltweit 5-20 Milliarden US-Dollar ein. Er gehört neben Produktpiraterie, Menschenhandel, Drogen- und Waffenhandel zu den größten kriminellen Aktivitäten in der Welt.

Der Kampf gegen das Verbrechen an Wildtieren
Obwohl es Gesetze gegen den illegalen Wildtierhandel gibt, sind die Mittel, um sie durchzusetzen, nach wie vor unzureichend. Häufig besitzen die Wilderer zudem eine bessere Ausrüstung als die Ranger und die Polizei. Generell ist der Kampf gegen die Wilderer sehr gefährlich. So wurden in Asien und Afrika patrouillierende Gesetzeshüter von bewaffneten Jäger erschossen.

Wildtierhandel bedient sich moderner Technik - die Aufklärungsarbeit auch
Der Einsatz von moderner Technik spielt zunehmend eine entscheidende Rolle beim Handel mit Wildtieren. Das Internet eröffnet einen ganz neuen Wildtiermarkt für den kriminellen Handel. Mit Hilfe tragbarer GPS-Geräte orientieren sich die Wilderer, um leichter Gebiete mit vielen Tieren aufspüren zu können. Jedoch ermöglichen moderne Analysentechniken auch die Rückverfolgung von Straftaten. Wildhüter und Naturschützer können, mittels DNA-Tests und Computer Datenbanken, den Ursprung eines Wildtieres und die Handelswege von Kriminellen ermitteln.

 

Der illegale Handel mit Wildtieren bringt jedes Jahr weltweit 5-20 Milliarden US-Dollar ein. Er gehört neben Produktpiraterie, Menschenhandel, Drogen- und Waffenhandel zu den größten kriminellen Aktivitäten in der Welt.

www.ifaw.org/ifaw_germany/join_campaigns/fight_illegal_wildlife_trade/allgemeine_informationen.php

Tierversuche für Kosmetik, Körperpflege- und Haushaltsprodukte

In der Europäischen Union sind Tierversuche für Endprodukte von Kosmetik- und Toilettenartikeln zwar bereits seit 1998 verboten, was jedoch nicht bedeutet, dass man alles was in den Regalen steht, unbedenklich kaufen kann. Die Inhaltsstoffe der Produkte könnten vielleicht von dem Unternehmen selbst oder einem Zulieferer an Tieren getestet worden sein. Wenn Du ein solches Produkt kaufst, finanzierst Du mit Deinem Geld Tierversuche. Vor allem von Produkten der Firmen Unilever und P&G solltest du unbedingt die Finger lassen!

Des Weiteren bezieht sich das Verbot ausschließlich auf Versuche innerhalb der EU. Kosmetik und Körperpflegeprodukte, die außerhalb der EU hergestellt, aber hier verkauft werden, dürfen noch immer an Tieren getestet werden. Die traurige Wahrheit ist, dass man in jedem Supermarkt (ausgenommen Bio-Supermärkte) viele Produkte findet, die im Tierversuch getestet wurden. Es gibt derzeit kein Gesetz, das Tierversuche für Haushalts- und Reinigungsprodukte verbietet.

Unternehmen, die Versuche an Tieren wirklich beenden möchten, testen weder ihre Endprodukte noch deren Inhaltsstoffe an Tieren und sie bezahlen auch niemanden, der Versuche für sie durchführt. Ebenso kaufen sie auch keine Inhaltsstoffe aus Tierversuchen

Jahr für Jahr leiden Hunderttausende von Tieren in schmerzhaften Experimenten, in denen die „Sicherheit“ von Haushalts-, Landwirtschafts- und Industrieprodukten bewiesen werden soll. (1, 2).

Zahlreiche Substanzen von Haarfarbe bis Seife, Windeln und Waschpulver werden an Tieren getestet. 2005 wurden mehr als 81.000 Tiere in Deutschland zur Produkt – und Stoffentwicklung für Versuche verwendet. Hierunter Nagetiere, Hunde, Katzen, Pferde, Esel, Schweine, Affen und Fische. (3)

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Augen- und Hautirritationstests
Für Augenirritationstests werden üblicherweise Kaninchen verwendet und Meerschweinchen für Hautirritationstests – obwohl die Augen von Kaninchen und die Haut von Meerschweinchen eine andere Struktur und Funktion als die des Menschen haben. (4)

Bei den Augenirritationstests wird eine Flüssigkeit, Splitter, Körnchen oder das Puder einer Substanz in die Augen von Albinokaninchen gegeben, die bei vollem Bewusstsein sind. (5) Häufig werden die Tiere an Vorrichtungen befestigt, aus denen nur ihr Kopf herausragt und viele erhalten keinerlei Narkose während der Tests. Kaninchen wählt man deshalb für diese Versuche aus, da ihre Augen keine Tränen produzieren, die die chemische Substanz wegwaschen könnte. (6, 7)

Nachdem die Substanz in das Auge des Kaninchens gegeben wurde, verzeichnen Labortechniker den Schaden an ihrem Augengewebe in bestimmten Intervallen über eine durchschnittliche Zeitspanne von 72 Stunden – die Tests können sich allerdings auch über bis zu 21 Tage erstrecken. (8) Zu den Reaktionen auf die Substanz gehören schwere Schäden an der Bindehaut, Eiterbildung auf der Hornhaut, Erblindung oder Tod.


Hinzu zu diesem wirklich grausamen Tierleid kommen die vielen ausgesetzten Tiere, welche von ihren Besitzern aus welchen Gründen auch immer im Tierheim abgeben wurden, weil sie zur Belastung  sind oder weil man sie igendwo am Straßenrand angebunden gefunden hat.

Wieso die Menschheit sich für diese Grausamkeiten nicht schämt, bleibt zur Zeit noch ein Rätsel.

Zumindest haben sich derzeit schon sehr viele Firmen gegen den Pelzhandel ausgesprochen und bieten keine Pelze mehr von Pelztierfarmen an. Nicht so die bekannte Online-Firma Amazon, welche sich bisher standhaft weigert, an den Unterschriften und Peititionen teilzunehmen. Unverständlich ist auch, dass trotz Aufklärung dahingehend, immer noch viele Internetplattformen mit Amazon zusammenarbeiten und kräftig Werbung für diesen Online-Betrieb machen. Das ist ohne Frage völlig unbegreiflich.

Dass der größte Online-Buchhandel Amazon nicht nur Bücher, E-Books und Kindle verkauft, dürfte wohl jedem klar sein. Das Sortiment umfasst eigentlich alles, was das Konsumentenherz begehrt und versorgt die kaufwillige Masse mit Schnäppchen und allem, was Kaufhäuser in der heutigen Zeit anbieten "müssen".
Viele bestellen ihre Bücher lieber bei Amazon, als im Buchladen nebenan. Und wenn sie schonmal dabei sind, können sie sich gleich die Portokosten für andere Händler sparen und bestellen sich die Uhr, die DVD, das Shirt oder das Parfum gleich mit.
Soweit so gut. Dagegen lässt sich nicht viel einwenden, außer dass so nicht nur die kleinen Buchhandlungen um die Ecke, sondern auch die anderen Fachgeschäfte, immer stärker kämpfen müssen, um zu bestehen.
Aber gerade die beherrschende Marktstellung macht Amazon zu einem Unternehmen, das eine gewisse Vorbildfunktion pflegen sollte, wie Beispielskandale in letzter Zeit immer wieder offenbaren (bestes Beispiel: rechtsextreme Bücher, NPD-Partnerschaft).

Immer mehr moderne Unternehmen entscheiden sich, Pelz aus ihren Sortimenten und Kollektionen zu verbannen. Aber gerade ein Unternehmen, von dem man eigentlich eine Vorreiterrolle erwarten würde, stellt sich quer: Amazon hält mit fadenscheinigen Ausreden am Pelzverkauf fest. Das Unternehmen lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, am Pelzverkauf über Drittanbieter festhalten zu wollen, um den Verbraucher nicht zu entmündigen.

 

Antwort von Amazon auf ein Protestschreiben:

 

Guten Tag,

hier ist eine Nachricht von Amazon.de.

Vielen Dank für Ihre E-Mail zu den Pelz-Angeboten externer Verkäufer auf der Amazon-Plattform. Wir können nachvollziehen, dass Ihnen diese Angelegenheit sehr wichtig ist.

Amazons Ziel ist es, Kunden die größtmögliche Auswahl an Produkten zu bieten. Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Amazon – oder jeder andere Händler – nicht darüber entscheiden sollte, welche Produkte bzw. welche Inhalte von Kunden (nicht) erworben werden können, sofern diese legal erhältlich sind.

Um unseren Kunden diese Auswahl bereit stellen zu können, ermöglichen wir es Verkäufern über unsere Marketplace Plattform auch solche Produkte zu verkaufen, die manche Kunden für diskussionswürdig halten mögen. Wir glauben, dass unsere Kunden selbst entscheiden sollten, welche Produkte sie für ethisch vertretbar halten und welche sie kaufen möchten. Die Listung diskussionswürdiger Produkte bedeutet dabei keinesfalls, dass Amazon oder unsere Mitarbeiter die Produkte gutheißen.

Nur sind wir der Meinung, dass ein Händler für seine Kunden nicht die Grenze zwischen richtig und falsch ziehen sollte.

Ich hoffe, ich konnte unsere Haltung hier ein wenig erläutern. Ihr Feedback ist uns wichtig – vielen Dank, dass Sie uns Ihre Meinung mitgeteilt haben. Auch wenn wir auf dieses Thema nicht weiter eingehen können, hoffen wir, dass Sie unser Angebot weiterhin nutzen.

(Dies ist eine automatisch versendete E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die E-Mail-Adresse nur zum Versenden, nicht aber zum Empfang von E-Mails eingerichtet ist.)

Freundliche Grüße

Kundenservice Amazon.de

 

Niemand sollte dort noch werben oder bestellen, solange sich die Haltung in Sachen Tierschutz und Pelzhandel der Firma nicht ändert.

 

www.amazon.de/gp/search/ref=sr_kk_1?rh=i%3Aclothing%2Ck%3Apelz&keywords=pelz&ie=UTF8&qid=1292862418

 

 

 

 





Umweltzerstörung und  Ausrottung vieler Tierarten durch die Ölpest in Golf von Mexico.


Prestige-Havarie Galicien: Kormorane und Basstölpel

Zehntausend Tiere haben aufgrund der Ölpest bereits ihr Leben verloren.

NABU-Meeresschutzexperte Kim Detloff: „Das sieht leider sehr nach dem Versuch „aus den Augen aus dem Sinn“ aus – das war genau die BP-Strategie zum massiven Einsatz der Dispersionsmittel. Das Öl hat sich dadurch in der gesamten Wassersäule verteilt. Das hat Tiergruppen in Mitleidenschaft gezogen, die sonst eventuell glimpflicher davongekommen wären: Phyto- und Zooplankton, aber auch die großen Planktonfresser wie Walhaie. Das abgesunkene Öl gefährdet jetzt die Lebensgemeinschaft am Meeresboden, also festsitzende Tiere wie Korallen, Nesseltiere, Muscheln, aber auch am Boden lebende Fische und Krebse.“

Hier geht es zum ganzen Bericht:
http://www.nabu.de/themen/meere/lebensraum/oelpest/12649.html